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Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Herrn Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof Baden

Sehr geehrter Herr Professor Cornelius-Bundschuh,

die Badische Landeskirche wirbt für Martin Luther. In der Tat wäre es zu begrüßen, wenn den badischen Pfarrern die Èrkenntnisse des jungen Luther zuteil würden. Ich meine die Ehrfurcht vor der Bibel und die Überzeugung, daß das Apostolische Glaubensbekenntnis wahr ist. Jesus ist Gottes Sohn und hatte keinen biologischen Vater. Jesus ist nicht im Grab verwest, was David, Petrus und Paulus bezeugen.

Tragischerweise hatte Luther in den 1520er Jahren eine Rückkehr zu dem Konzept der römischen Politkirche vollzogen, das Jesus abgelehnt hatte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Die Folgen waren katastrophal:

1531 forderte Luther in einem Gutachten die Todesstrafe für Christen, die sich haben taufen lassen.

1543 forderte Luther die Vertreibung von Juden und das Zerstören ihrer Häuser und Synagogen. Hitler schrieb in seinem Buch: "So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn".

Die Reformation rankte sich um die Frage, was mit uns nach dem Tod geschieht. Diese Frage ist für die Evangelische Kirche heute nicht mehr interessant. Wichtig ist für die Evangelische Kirche heute, wie man Islamkritiker bekämpft. Gegen die permanente Ermordung von Christen durch den Islam protestiert die Evangelische Kirche nicht. Die Evangelische Kirche veranstaltet Protestaktionen gegen Islamkritiker.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

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